Die
Öldispersionsbäder
Wie
neugeboren fühlt man sich nach einem Ölbad, völlig entspannt,
wohlig durchwärmt und von Alltagssorgen und Stress befreit. Beim
Öldispersionsbad wird die wohltuende Wirkung des warmen Wassers,
die wir alle von der Badewanne kennen, zusätzlich ergänzt
durch den Einfluß reiner ätherischer Öle. Das Befinden
und die körperlich-geistige Momentsituation wird durch zwei Dinge
beeinflusst:
Der
Duft der Öle im Wasser spricht direkt unsere Sinne und unser Befinden
an, die Stimmung wird positiv beeinflusst, zudem erhöht sich die
Konzentrations- und Leistungsfähigkeit des Badenden man
fühlt sich einfach wohl.
Eminent
wichtig ist beim Öldispersionsbad aber auch die Aufnahme der sowohl
ätherischen als auch fetten Öle durch die Haut! Damit erzielen
wir eine direkte Stimulierung des Organismus, eine körperliche
Wirksamkeit wird spürbar.
Im
Gegensatz zu den im Handel erhältlichen Badezusätzen, wie
handelsübliches Badeöl, das durch Zusatz von Emulgatoren wasserlöslich
eingestellt wurde, verwendet man beim Öldispersionsbad reine ätherische
Öle (5%) oder Auszüge auf Olivenölbasis. Um eine Dispersion,
die Feinstverteilung winziger Öltröpfchen in Wasser, ohne
chemische Zusätze zu erreichen muss man zu einem Trick greifen.
Schon 1937 entwickelte der Masseur und Bademeister Werner Junge in Birenbach
eine Vorrichtung, er nannte sie "Jungebad", die Öl durch
das in die Wanne einlaufende Wasser feinst dispergiert, also vermischt
völlig natürlich und ohne Emulgatoren. (Überließe
man dieses Wasser eine Zeit lang sich selbst, würden sich beide
Komponenten wieder trennen, das Öl würde dann in dicken Augen
auf dem Wasser schwimmen...)
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